CARGO ONE
UFB entwickelte CargoOne als konfigurierbare autonome Logistikschiff-Architektur für Containertransporte zwischen Häfen, Terminals und Industriestandorten. Das rund 55 Fuß beziehungsweise 17 Meter lange Konzept wurde auf einen 40-Fuß-Container ausgelegt und untersuchte elektrische und Brennstoffzellen-Antriebe, Niedrigwasserbedingungen und autonomen Betrieb.
CargoOne wurde für InPort-Logistik und skalierbare Einsätze auf Wasserwegen einschließlich koordinierter Flottenkonzepte entwickelt. Die für das CargoOne-Programm durchgeführte und veröffentlichte Wirtschaftlichkeitsstudie kam für den untersuchten Betriebsfall zu einem positiven Ergebnis. Darüber hinaus identifizierte UFB einen weiteren regionalen Anwendungsfall mit deutlich größerem Skalierungspotenzial. Sein Standort wird auf der öffentlichen Website bewusst nicht offengelegt. Die konkrete Umsetzungsplanung bleibt standortspezifisch und muss Route, Terminal, Beladung, Zulassung, Betreiber und Infrastruktur integrieren.
CargoOne bildete einen der Anwendungsfälle, in denen UFB Konzepte für das Digital Port Protocol (DPP) entwickelte. Die Architektur untersuchte die Kommunikation zwischen autonomen Schiffen und vernetzter Hafeninfrastruktur. Die Arbeit adressierte sichere Vessel-to-Vessel-Kommunikation (V2V) und Schnittstellen zwischen Schiffen und Infrastruktur (V2X). Dabei wurden Konzepte aus vernetzten und autonomen Straßenfahrzeugen in einen maritimen Systemkontext übertragen.

CARGO ONE
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Die CargoOne-Architektur nutzte eine Katamaran-Auslegung mit einem unabhängigen Antriebsstrang in jedem Rumpf, um Redundanz zu unterstützen. Die Beladungskonzepte umfassten die Sicherung eines 40-Fuß-Containers und den Umschlag per Kran oder Rampe. Durch die modulare und vollständig digitale Auslegung konnten Schiff, Beladung und Infrastrukturschnittstellen als zusammenhängendes Logistiksystem untersucht werden.
CargoOne wurde für Aluminiumkonstruktion und Industrialisierungskonzepte mit automatisiertem Schweißen ausgelegt. Die Industrialisierungsarbeit untersuchte reproduzierbare Fertigung an unterschiedlichen Produktionsstandorten und umfasste die Zusammenarbeit mit Ophardt Maritim.